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Byouki, Shi, Owari

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Byouki, Shi, Owari

Beitrag von Kati am So Sep 15, 2013 10:17 am

Dies ist eine Fanfiction, die ich eigentlich auf fanfiction.de begonnen habe, aber ich habe beschlossen, sie auch hier reinzuknallen. :3
Der Titel bedeutet übersetzt "Krankheit, Tod, Ende". Ich weiß, nicht gerade kreativ oder nett, ich habe mir ihn, um ehrlich zu sein, um 1 Uhr morgens überlegt. Razz 
Ich werde die bereits bestehenden Kapitel hier reinposten und dann heißt es: Geduldig sein, falls es wirklich irgendwer lesen möchte. Es ist so, ich bin ziemlich schlecht darin, mich zu überwinden, mit dem Schreiben anzufangen. Habe ich mal angefangen, so bin ich nicht mehr zu bremsen. xD
Achja, hier ist der Link zu fanfiction.de!

Vorwort

Also, bevor ich mit der Geschichte beginne, möchte ich noch ein paar Wörtchen meinerseits an euch (falls sich überhaupt jemand dazu entschließt, diese Geschichte zu lesen) schreiben, um einige Missverständnisse zu vermeiden.

Zuerst einmal: Sämtliche Geschehnisse dieser Geschichte stammen aus meiner Fantasie. Jede Ähnlichkeit mit realen Ereignissen, Personen oder Organisationen ist rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Wie bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, so eine Fanfiction zu schreiben? Also, ich bin schon ein kleiner Hetalianarr, wenn nicht sogar -Süchtler. Und ein Freund von mir hat mir heute eine App namens Plague Inc. gezeigt, in welcher es darum geht, die Welt mit einem Virus auszurotten, welche ich jetzt ständig süchtle. Und da hatte ich immer wieder die Bilder vor mir habe, wie die Hetalia-Nationen erkranken und letztendlich auf dramatische Weise aus dem Leben treten, kam mir so plötzlich die Idee: Warum nicht einfach als Geschichte schreiben? Verfilmen geht schlecht, im Zeichnen bin ich mies, MikuMikuDance (Ein Programm zum Erstellen von Animationsfilmen) wäre zu aufwendig.
Beim Verlauf der Geschichte werde ich wahrscheinlich als Grundgerüst meinen im Moment laufenden Plague Inc-Spielstand nehmen, aber auch vieles selbst ausdenken.

Wie ihr bereits in der Kurzbeschreibung lesen könnt, kommt ein inoffizieller Charakter, nämlich Grönland vor. Den werde ich mir noch ausmalen, wie er sein wird, obwohl ich ihn sicher nicht wirklich lange vorkommen lasse. Wo wir schon beim Punkto inoffizielle Charaktere sind, wahrscheinlich werde ich auch irgendwie meinen Charakter Niederösterreich vorkommen lassen. Warum? So halt. Weil es mich freut. Und weil ich ihn schon immer mal in Action bringen wollte.
So, ich hoffe, ich habe alles Wichtige erwähnt. Sollte mir noch etwas einfallen, so werde ich es immer am Beginn eines neuen Kapitels anmerken.




Kapitel 1
Treffen im Eis




Wir schreiben den 6. November im Jahre 2018, irgendwo in Grönland. Eine karge Eiswüste prägt die nebelverhangene Landschaft. Inmitten des Nebels kann man zwei Gestalten erkennen, so düster und verzerrt wie Schatten. Sie scheinen miteinander zu reden, führen eine Weile ein Gespräch. Kleine Dampfwolken verlassen ihre Münder. Die eine Person übergibt der anderen einen Gegenstand, er sieht aus wie eine Kiste, danach entfernt sich eine der Personen, die schwere Kiste schleppend, blickt zurück und macht sich anschließend von Dannen.
Es ist bitterkalt, kälter als es der junge Norweger in seiner Heimat, dem hohen Norden Europas, je verspürt hatte. Er war zu geschäftlichen Zwecken hier, um Handel zu treiben, mitten in der Eiswüste.
Er selbst hatte sich diesen Ort nicht ausgesucht, es war sein Handelspartner selbst, welcher sich dort treffen wollte. Der Norweger hatte einfach den ersten vorgeschlagenen Ort akzeptiert, da er nicht wirklich auf eine Diskussion aus war. Er hatte ja keine Ahnung, wie dieser Grönland ist. Ja, sein Name ist Grönland. Was hier in der Eiswüste stattfindet, ist ein Handel unter Ländern. Denn der junge Norweger...ist die Nation Norwegen selbst.
Nun steht er hier, allein in der bitteren Kälte, eingehüllt in seinem Pelzmantel, frierend. Wo bleibt er nur? Norwegen blickt sich um. Nichts als dichter Nebel, welcher sich um den Blonden schlängelt, streichelt ihn wie eine zarte Hand. Eine zarte, kaum scheinbare Hand, gehüllt in einem seidenen weißen Handschuh, welche sich an Norwegens Gesicht schmiegt. Das Gefühl lässt ihm einen Schauer den Rücken hinablaufen.
Und dann gibt es noch Eis, Unmengen davon liegen unter seinen Füßen. Er kann das leise Knacken des Eises hören, was ihn leicht hysterisch macht. Immer wieder kann er es hören. „Knack. Knack.“ Als würde das Eis bald unter ihm einbrechen.
Das Knacken wird immer lauter und heftiger. Jedoch hat es auch einen anderen Klang als vorhin, es hört sich schon fast an wie...Schritte? Ja, es sind Schritte, welche zusätzlich zum Knacken erklingen. Norwegen kann in der Ferne einen immer größer werdenden Schatten erkennen, welcher auch immer deutlicher zu erkennen wird. Endlich! Es ist Grönland, welcher sich einen Weg durch den Nebel bahnt.
"Oh, hallo! Du bist ja schon da! Hast du lange auf mich gewartet?"
"Nein, nein..."
"Dann ist ja gut. Hier ist dein Fisch."
"Ich verstehe noch immer nicht, warum du es mir nicht einfach mit dem Schiff liefern lässt. Du hast doch einen Hafen..."
"Weißt du, bei solchen Sachen bin ich etwas misstrauisch."
"Hm..."
Norwegen mustert sein Gegenüber, seit dem letzten Treffen vorigen Monat hat er sich nicht wirklich verändert. Er trägt einen Mantel, wahrscheinlich aus Leder und Pelz, dicke Stiefel und seine schwarzen Haare hängen ihm leicht vor die Augen. Sein Gesicht sieht aus, wie man es sich von einem Inuit vorstellt: Etwas dunklere Haut und asiatisch angehauchte dunkle Augen, welche Norwegen freundlich anblinzeln.
Durch die Umweltverschmutzung begannen die Fische in Norwegen langsam zu sterben. Die Fischer konnten immer weniger Fische an Land bringen, die restlichen Fische waren durch das verschmutzte Wasser krank und so ungenießbar. Doch glücklicherweise fand sich ein Handelspartner. "Ich habe Fisch, wenn du willst, können wir handeln", hatte Grönland gesagt. In seiner Verzweiflung war Norwegen eine Handelsbeziehung mit ihm eingegangen und nun treffen sich die beiden monatlich in Grönlands Heimat, um dort zu handeln.
Die beiden Männer stehen sich gegenüber, schweigen sich eine Weile an, wobei Grönland Norwegen mit einem Lächeln anblickt. „Oh, ja, das Geld. Tut mir Leid, hätte ich beinahe vergessen“, murmelt Norwegen und übergibt seinem Gegenüber die bereits vor längerer Zeit ausgemacht Summe an Geld. Der Inuit bedankt sich und verstaut sein Einkommen in einer Tasche aus robustem Leder.
„Sonst noch was?“, spricht der Nordeuropäer.
„Nicht, dass ich wüsste. Außer, du möchtest mir noch etwas mitteilen“, antwortet Grönland mit einem unschuldigen Lächeln im Gesicht, Norwegen schüttelt daraufhin den Kopf.
Er schaut noch einmal auf die neu erworbene Kiste, dann blickt er wieder zu Grönland. „Danke“, sagt er, nimmt die riesige Kiste hoch und beginnt, sie auf seinem Schneemobil aufzuladen, als er plötzlich schallendes Husten hören kann. Instinktiv dreht sich der Norweger um und sieht nach Grönland. Er kann ihn sehen, wie er stark in seinen Handschuh hustet. Es klingt gequält, hart, schmerzhaft, als würde er jederzeit brechen müssen. Geschockt muss Norwegen dem armen Grönland zusehen, wie er sich förmlich die Lunge aus dem Leibe hustet. Soll er ihm zu Hilfe kommen? Soll er weitergehen? Soll er stehen bleiben?
Nach einigen Augenblicken jedoch stoppt der akute Hustenanfall und Grönland beruhigt sich, lächelt Norwegen an und winkt ihm zu. „A-Alles in Ordnung mit dir? D-Das klang nicht gerade…erfreulich…“, stammelt Norwegen, worauf Grönland mit einem weiteren Winken und folgenden Worten antwortet: „Alles okay, mach dir um mich keine Sorgen. Ich habe ab und zu solche Hustenanfälle, ist aber nicht weiter schlimm.“ Verwirrung breitet sich in Norwegen aus. Was war das gerade? Ist Grönland wirklich in Ordnung? Klang das überhaupt wie ein „normaler Hustenanfall“?
Er beschließt, Grönland einmal Glauben zu schenken, auch wenn ihm das nicht wirklich leicht fällt, dreht sich um und lädt mit Schwung die Kiste auf sein Schneemobil, besteigt dieses und fährt zügig durch die kalte Eiswüste, lässt sie hinter sich, lässt Grönland hinter sich, immer weiter Richtung Hafen, um nach Hause zu fahren.




Kapitel 2
Unerwarteter Besuch


Die Decke ist weiß, schneeweiß. Wie das Eis und der Schnee, von welchen er mehrere Stunden zuvor noch umgeben war. Er schaut mit leerem Blick auf sie hinauf, liegt auf seinem Bett, denkt nach. Er denkt nach über die heutigen Geschehnisse.
Dieser Anfall von Grönland...er will mir nicht mehr aus dem Kopf gehen...es war kein normales Husten...er sagte, er hätte öfters solche Anfälle...bis jetzt hab ich ihn aber noch nie so husten gehört. ...Ich mache mir Sorgen um ihn, das Husten klang wirklich schrecklich. Hat er sich einen Virus eingefangen? Oder gar etwas Schlimmeres? ...Ach was, wird schon nicht so schlimm sein. Er hat sich wahrscheinlich  nur leicht erkältet, sonst nichts. In einem Monat geht's ihm sicher wieder besser. Ja, das ist es, er hat sich erkältet und möchte nicht, dass es jemand erfährt, da er ja die Kälte gewohnt ist...ja. Das muss es sein...nichts, worüber ich mir viele Gedanken machen sollte... keine...große...Sache...
Seine Augenlieder werden schwerer, seine Gedanken getrübt, wie in dichtem Nebel. Er kann nicht mehr klar denken, ihm wird schwarz vor den Augen. Schließlich fallen sie zu und ehe er sich versieht, ist er eingeschlafen, um sich von diesem anstrengen Tag zu erholen.

"Na los, jetzt wach schon auf, du Penner!"
"Hör auf..."
Zwei männliche Stimmen und ein seltsames Pecken in seinem Gesicht reißen Norwegen aus dem Schlaf. Eigentlich wäre er am liebsten regungslos liegen geblieben, jedoch hat Norwegen sofort erkannt, um wen es sich bei diesem Überraschungsbesuch handelt.
Langsam öffnet er sein rechtes Auge, schließt es jedoch sofort wieder, als das Sonnenlicht auf sein Auge fällt und ihn blendet. Jetzt will er erst recht nicht die Augen öffnen.
Er schlägt mit seiner linken Hand um sich, um den Ursprung des Pecken zu verscheuchen, bis er etwas Federiges trifft. „AU! Sag mal, spinnst du?!“, kann er hören.
„Hör doch einfach mal auf, die Leute zu nerven, was hältst du davon?“
„Nah, mir macht das mehr Spaß als wie’n Vogel auf deiner Schulter zu sitzen.“
„…Du BIST ein Vogel.“
„Aber ein überdurchschnittlich Süßer noch dazu!“
„Wer’s glaubt…He, du. Norwegen. Ich muss dir was sagen.“
Ein Pieksen in die Wange stört Norwegen nun bei seiner Ruhe. Er fasst mit seiner Hand zu der Quelle des Pieksens und hält diese fest.
„Was willst du, Island?“, murmelt er, ohne die Augen zu öffnen.
„Steh mal auf“, antwortet dessen jüngerer Bruder. „Ich muss dir was Wichtiges sagen!“
Nach einer ein paar Momente andauernden Stille erklingt Islands Stimme ein weiteres Mal, diesmal aber in einem gezwungenen und zitternden Ton: „…G-Großer Bruder.“
Erst jetzt wird Norwegen klar, dass Island es ernst meint. Sein Anliegen scheint wirklich wichtig zu sein, sonst hätte er niemals zu ihm die Worte „Großer Bruder“ ausgesprochen, gegen welche er sich normalerweise heftig sträubt. Außerdem würde Island Norwegen auch nicht einfach ohne eine Voranmeldung zu Besuch kommen, wenn er ihn überhaupt besucht. Diese eine Sache, die sein jüngerer Bruder ihm mitteilen möchte, sie muss wirklich von hoher Bedeutung sein.
Vorsichtig wagt der junge Norweger erneut einen Versuch, seine Augen zu öffnen und erschrickt, als er direkt vor sich das Gesicht seines Bruders erblickt, auf dessen Schulter sitzt sein Papageientaucher Mr. Puffin, welcher schnippisch auf ihn hinabblickt.
„Was willst du, Island?“, wiederholt Norwegen seine Frage.
Dessen kleiner Bruder seufzt einmal, danach beginnt er, zu sprechen. „Es geht um deine Handelsbeziehung mit Grönland.“
Sofort springt Norwegen aus dem Bett und nähert sich mit genervtem Blick seinem Bruder. „Meine Handelsbeziehungen gehen dich am allerwenigsten etwas an! Ich kann handeln, mit wem ich will und was ich will! Misch dich da nicht ein!“ Der verärgerte Gesichtsausdruck und der Tonfall Norwegens jagt seinem Gegenüber bemerkbar Angst ein, sogar dessen vorlauter Papageientaucher ist bereits irgendwohin geflohen. Der junge Mann konnte vorhin etwas wie „Ich verzieh mich mal“ vernehmen, wahrscheinlich waren es die Worte des Vogels.
„B-Beruhig‘ dich, bitte, das sieht dir gar nicht ähnlich…Es ist-“
„Geh bitte.“
„Du könntest ruhig ein bisschen freundlicher sein, wenn dein Bruder dich einmal besucht.“
Danach herrscht Stille. Die Stille nimmt einige Momente ein, wahrscheinlich sind es nur Sekunden, den beiden Nationen kommt es aber vor wie Stunden.
Schließlich durchbricht Island die Stille: „Hör zu, ich wollte dir sagen, dass ich etwas gehört habe. Etwas…nicht so Erfreuliches.“
„Und das wäre?“
Der Junge seufzt erneut und zögert für einen Augenblick. „Es hat sich angeblich eine fremde Krankheit in Grönlands Heimat ausgebreitet und soll auch über Fische übertragbar sein. Wie gefährlich sie ist, ist noch unbekannt. Ich habe nur davon gehört, aber wer weiß, vielleicht ist da ja was dran.“
„Und wieso sollte ich einem Gerücht Glauben schenken? Sag mal, weißt du auch was von den Symptomen?“
„Die Patienten dieser Krankheit sollen angeblich an starkem Husten und Ausschlag leiden…komische Kombination, finde ich…“
Sofort erklingt Grönlands schallender Husten in Norwegens Kopf. Er sieht ihn wieder vor sich, wie der Inuit mit der einen Hand an seine Brust fasst und die andere vor seinen Mund hält. Er fühlt wieder diese Verwirrung, Verzweiflung, den Drang, etwas zu tun, aber die Unwissenheit darüber, was er tun soll. Angst überwältigt den Körper des jungen Norwegers, lässt ihn erstarren. Oder ist es nur die plötzliche Kälte, die er wieder fühlt? Er weiß es nicht, aber eines weiß er: Island hat Recht. Auch wenn er es nicht wahrnehmen möchte, hat sein kleiner Bruder tatsächlich die Wahrheit gesprochen.
„N-Norwegen? Was ist auf einmal los mit dir?“
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Kati
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